15 Runden zur Entspannung

Nach meinem Tripp durch die Hölle Pampa zwischen Fällanden und Stettbach brauchte ich noch etwas Auflockerung. Also schnürte ich nach der Arbeit meine Laufschuhe und lief zum Sportplatz. Der Sportplatz in Uster ist nur ca. 10 min. von mir Zuhause entfernt, daher gehe ich oft dort auf die Tartanbahn.

Für 15 Runden nahm ich mir eine Stunde Zeit, also sehr lockeres, entspanntes Laufen. Dies lockert die Muskulatur und sorgt für die Durchblutung. In diesem Tempo könnte ich wahrscheinlich einige Stunden durchhalten. Ich schiebe immer wieder solche lockere Läufe zwischen den Intensiveren Trainings ein. Es fühlt sich einfach gut an.

Fahrradprobleme

Nein, ich habe nicht aufgehört zu trainieren. Meine Ferien sind vorbei und der Alltag hat wieder angefangen, die Zeit zum Schreiben ist knapp. Nun gut, als Ergänzung zum Lauftraining habe ich beschlossen, wenn immer möglich, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Ein Weg sind gute 18 Km.

Am ersten Tag nach den Ferien holte ich also mein Fahrrad, pumpte die Reifen und kontrollierte die Bremsen. Alles in Ordnung. Ich fuhr los und kämpfte mich über die ersten Hügel von Uster nach Greifensee. Anschliessend entlang dem See bis Fällanden um kurz vor Fällanden der Glatt entlang nach Dübendorf zu radeln.

An dieser Stelle passierte es. Auf dem Übergang von der Teerstrasse auf den Kiesweg entwich die Luft aus dem Vorderrad mit einem lauten Zischen. Ich stand also da, in mitten der Pampa. Kein Haus in Sichtweite, morgens um viertel vor sieben. Aus meiner Radtour wurde ein unfreiwilliger Duathlon. Ich lief nach Dübendorf, in der Hoffnung, dass ein Fahrradmechaniker schon offen hat. Leider vergebens. Schlussendlich schloss ich mein Fahrrad dann am Bahnhof Stettbach ein und fuhr mit dem Tram zur Arbeit. Nach 8 Km Fussmarsch und ca. 6 Km Fahrrad.

40 Runden zum 1. August

Nachdem das Wetter mein geplantes Regenerations-Training von gestern vermieste und wir nach 3.4 Km abbrechen mussten, fuhren wir heute zu einem der schönsten Sportplätze der Schweiz. Oberhalb vom Greifensee ist der Sportplatz Looren der Gemeinde Maur. Von da hat man eine sensationelle Aussicht über den Greifensee und das Zürcher Oberland.

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Wir waren knappe zwei Stunden auf der Tartanbahn, ich rannte 40 Runden in vier Zehnerblöcken. Pro Block benötigte ich ca. 20 Minuten. Zwischendurch gönnte ich mir leichtes Stretching und ein paar Schluck Wasser. Beim angenehmen Wetter ohne Regen und moderaten Temperaturen konnte ich sehr gut trainieren. Ich konnte mein Tempo gut halten und zwischendurch einige Temposteigerungen einfliessen lassen. Die Atmung fiel mir leicht, die Luft war dank dem gestrigen Regen rein und angenehm kühl. Nicht so stickig und dick wie die vergangenen Male.

Der Sportplatz verfügt über einen gratis Parkplatz sowie Toiletten. Ob die Duschen frei zugänglich sind weiss ich nicht, möglicherweise finde ich das beim nächsten mal noch raus. Die Aussicht lohnt sich auf jeden Fall und gibt dem Training eine besondere Note.

Freitagmorgen Lauf

Mit der Fähre sind wir von Niederuster nach Maur gefahren. Anschliessend begann ich meinen Trainingslauf um den halben Greifensee via Fällanden zurück nach Niederuster. Für knapp 12 km benötigte ich eine Stunde und ca. 5 Minuten. Es war ein intensiver Lauf. Das Wetter war gut, jedoch gegen ende des Laufes sehr warm und die Luft war schwer zum atmen. Die durchschnittliche Pace war 05:38 Min/Km. Damit ich diese Pace über den ganzen Lauf durchhalte brauche ich noch mehr Training und etwas kühleres Wetter.

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Was mich besonders aufgestellt hat, ich konnte mich während dem Laufen erholen. Ich lief zwischendurch schnellere Abschnitte und dann wieder langsamere. In den langsamen Abschnitten konnte ich mich rasch erholen um den nächsten Angriff zu laufen. Wenn ich das noch mehr verbessern kann, sehe ich sehr positiv auf mein Ziel hin.

Heute, einen Tag danach, spüre ich jedoch meine Beine ziemlich intensiv. Kein Muskelkater, aber sehr schwere Beine. Jeder Schritt ist mühsam. Darum ruhe ich mich heute gut aus, damit ich Morgen mit dem Training fortfahren kann. Geplant ist eine ganze Runde um den Greifensee, jedoch den inneren Wanderweg, also nicht die ganze Halb-Marathon Distanz. Das ganze im regenerativen Tempo, einfach um die Muskulatur an lange Strecken zu gewöhnen und die Ausdauer zu trainieren.

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Regenerative Runde um den Pfäffiker See

Heute habe ich mir eine schöne Jogging Route ausgesucht. Am Pfäffiker See lässt es sich sehr entspannt Laufen. Wir haben beim Strandbad Pfäffikon geparkt, die Tagespauschale ist 5 Franken. Anschliessend liefen wir die 9.35 km in 1:11h um den See. Anschliessend gönnten wir uns noch ein paar Längen im Schwimmerbecken des Seebades.

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Die Pace war mit 7:41 Min/km eher langsam, somit habe ich den Puls tief gehalten und vor allem regenerativ trainiert. Die Fettverbrennung wird so am meisten angekurbelt. Was ich aber bemerkte, zum langsam Laufen brauche ich irgendwie mehr Kraft. Ich denke das liegt daran, dass die Schwungkraft nicht gross mithilft.

Die Strecke ist wirklich sehr schön, unter der Woche wie heute hat es kaum Leute, so kann man gut sein Tempo laufen ohne ständig ausweichen zu müssen. Die Höhenmeter halten sich in Grenzen, die Runde ist praktisch flach. Mit dem Start- und Zielpunkt Seebad kann man sich anschliessend auch gut erholen. Das Seebad hat ausserdem ein Restaurant, eine Sauna und sogar eine Wellnessmassage kann man haben. Ein Besuch nach der Runde lohnt sich auf jeden Fall.

Training auf dem Sportplatz

Gestern war ich ungefähr 50 Minuten unterwegs. Leichtes Jogging bis zum Sportplatz, ca. 1.5 km, danach einige Runden auf der Tartan-Bahn. Das Wetter war schwül warm, zum Schluss gab’s noch eine kurze Dusche Sommerregen. Insgesamt rannte ich 7.87 km. Auf der Tartanbahn hatte ich eine Pace von durchschnittlich 05:50 min/km. hier muss ich noch etwas zulegen, damit ich mein Ziel erreiche.

Grundsätzlich bin ich mit dem Training zufrieden, ich fühlte mich wohl dabei und war anschliessend zwar müde, aber nicht total erschöpft. Genau so stelle ich mir ein leichtes Training vor.

Heute war eine kurze Wanderung angesagt. Wir liefen um den Cauma See und anschliessend noch von Trin Mulin zum Cresta See. Zwei kurze Wanderungen um den Fettverbrennungs-Prozess zum Laufen zu bringen. Fotos habe ich leider keine gemacht, beim nächsten Training denke ich dran.

Es muss sich was ändern…

Die Zeiten sind vorbei. Früher konnte ich tun und lasse was ich wollte, ich nahm nicht zu. Kein Bauch, kein Fett, auch nach Wochen voller Fastfood und Süssgetränken nicht. Heute rächt sich jeder Bissen  und jeder Schluck. Mit 168 cm bringe ich nun bereits 78 kg auf die Waage. Mein optimales Kampfgewicht wäre eigentlich 65 kg. Es muss sich jetzt wirklich was ändern.

Ich habe mich für das Laufen entschieden. Der Grund ist naheliegend. Ich kann das überall und jederzeit unabhängig tun. Im Fitness Center wird es mir schnell langweilig. In einem Club bin ich zu sehr an die Trainingszeiten und Anlässe gebunden. Ausserdem macht mir das Jogging spass, es befreit mich förmlich.

Damit ich aber auch wirklich regelmässig joggen gehe und die Motivation nicht verloren geht, brauche ich natürlich ein Ziel. Dieses Ziel war schnell gefunden. Da ich in Uster lebe ist der alljährliche Greifensee Lauf der Ideale Ansporn. Mein Ziel ist es, diesen Halb-Marathon in weniger als zwei Stunden zu laufen. Um mich darauf vorzubereiten bleiben mir noch knapp 6 Wochen. Das ist nicht viel, aber ich bin die letzen 10 Monate mehr oder weniger regelmässig gelaufen, eine Grundlage habe ich also geschaffen. Jetzt müssen die Kilos noch weg und das Tempo erhöht werden.